Wer die Saison einfach auslaufen lässt, verschenkt Erkenntnisse, Erfolge – und den Vorsprung fürs Frühjahr.
Die wichtigsten Erkenntnisse für deine nächste Saison liegen genau JETZT auf dem Tisch.
Analysieren. Anpassen. Angreifen. – So machst du aus dieser Saison den Vorsprung für die nächste.
Die Turniersaison läuft noch. Vielleicht stehen bei dir noch ein paar Starts oder sogar ein wichtiges Saisonhighlight an. Und trotzdem beginnt genau jetzt eine Phase, in der ich als Mentalcoach jedes Jahr denselben Fehler beobachte: Die Saison wird langsam auslaufen gelassen. Irgendwann ist man froh, wenn etwas Ruhe einkehrt, das letzte Turnier ist geschafft – und gedanklich wird ein Haken dahintergesetzt.
Erholung ist natürlich wichtig, für dich genauso wie für dein Pferd. Problematisch ist nicht die Pause, sondern das Aufhören ohne wirkliche Reflexion.
Denn damit werden häufig nicht nur schwierige Prüfungen und Fehler weggepackt. Auch die Erkenntnisse aus den richtig guten Ritten verschwinden schnell mit in der Schublade.
Ein paar Monate später passiert dann etwas, das ich aus meinen Coachings sehr gut kenne: Das erste Turnier fürs Frühjahr wird genannt – und plötzlich ist sie wieder da, die Anspannung. Die Erinnerung an eine Prüfung, die nicht funktioniert hat. Ein Fehler, der in der vergangenen Saison mehrfach aufgetaucht ist. Oder einfach dieses ungute Gefühl: Hoffentlich läuft es dieses Jahr besser.
Und dann soll mental noch „schnell etwas gemacht“ werden, bevor die neue Saison startet.
Dabei wäre der wesentlich bessere Zeitpunkt häufig: JETZT.
Deine Saison ist gerade dein bestes Trainingsmaterial
Eine Saison besteht aus sehr viel mehr als Ergebnissen, Noten und Platzierungen. Sie liefert dir Informationen darüber, wann und unter welchen Bedingungen du wirklich gut reitest – und was dich daran hindert, diese Leistung zuverlässig abzurufen.
Dabei lohnt es sich ausdrücklich nicht nur, auf die schwierigen Prüfungen zu schauen.
Natürlich solltest du analysieren, wann dein Fokus verloren gegangen ist, wodurch du körperlich fest geworden bist, welche Fehler unter Druck wiederholt aufgetaucht sind oder warum etwas im Training funktioniert, auf dem Turnier aber plötzlich nicht mehr zuverlässig abrufbar war.
Mindestens genauso interessant sind aber deine guten Ritte.
Wann warst du wirklich im Flow? Was war an diesem Tag anders? Wie hast du dich vorbereitet? Wo lag dein Fokus? Wie hat sich dein Körper angefühlt? Wie war die Verbindung zu deinem Pferd? Und wie bist du mit kleinen Fehlern oder ungeplanten Situationen umgegangen?
Gerade Erfolge werden erstaunlich häufig nicht analysiert. „War super“, „Heute hat alles gepasst“ – und weiter geht’s.
Dabei steckt genau dort häufig wertvolles Wissen für die nächste Saison. Denn wenn du verstehst, warum du an einem bestimmten Tag so gut reiten konntest, kannst du beginnen, diese Erfolgsfaktoren gezielt wiederherzustellen, statt darauf zu hoffen, dass am Turniertag zufällig alles zusammenpasst.
Nicht nur Misserfolge verarbeiten. Auch Erfolge bewahren.
Zum Saison-Endspurt lohnt es sich deshalb, dir einige Fragen wirklich ehrlich zu beantworten:
- Was waren meine besten Prüfungen – und was habe ich dort anders gemacht?
- Welche Fehler oder Muster sind mehrfach aufgetaucht?
- Was funktioniert zu Hause, unter Turnierdruck aber noch nicht zuverlässig? Oder auch umgekehrt?
- Wann verliere ich Fokus, Timing oder Körpergefühl?
- Wie reagiere ich nach einem Fehler?
- Welche meiner bisherigen mentalen Strategien funktionieren wirklich?
- Welche Erfolgsfaktoren möchte ich unbedingt in die nächste Saison mitnehmen?
- Und welches Puzzlestück möchte ich bis zum Frühjahr gezielt verändern?
- Was brauchen mein Pferd und ich als Team, für mehr Harmonie?
Schon diese Fragen machen aus einem bloßen Saisonrückblick etwas anderes: eine Grundlage für deine nächste Entwicklungsphase.
Mehr Wintertraining ist nicht automatisch die Antwort
Ambitionierte Reiterinnen und Reiter sind es gewohnt, auf Probleme mit Training zu reagieren. Etwas funktioniert nicht? Also mehr üben, noch genauer werden, noch eine Wiederholung.
Natürlich ist reiterliches Training unverzichtbar. Aber mehr vom Gleichen löst nicht automatisch das Problem, das dich auf dem Turnier ausbremst.
Wenn etwas technisch längst funktioniert, unter Druck aber nicht zuverlässig abrufbar ist, kann das entscheidende Puzzlestück ganz woanders liegen: beim Fokus, bei deinem inneren Dialog, in deiner körperlichen Reaktion auf Druck, beim Umgang mit Fehlern oder darin, dass dein bewusstes Denken im entscheidenden Moment zu viel kontrollieren will.
Deshalb lautet für mich eine der wichtigsten Fragen nach einer Saison nicht nur:
Was muss ich noch trainieren?
Sondern:
Was muss ich anders trainieren?
Und genau hier wird Mentaltraining besonders interessant.
Reiten trainieren – auch wenn du gerade nicht auf dem Pferd sitzt
Mentaltraining wird im Reitsport häufig wie eine Art Notfallkoffer verstanden: für Nervosität, Prüfungsangst oder den Moment, in dem der Kopf auf Turnier plötzlich laut wird.
Für mich greift das viel zu kurz.
Denn mit dem richtigen Ansatz kannst du nicht nur daran arbeiten, dein vorhandenes Können unter Druck besser abzurufen. Du kannst auch Aspekte deines Reitens selbst mental weiterentwickeln – auch wenn du gerade nicht auf dem Pferd sitzt.
Gerade im Herbst und Winter ist das ein enormer Vorteil.
Nach einer langen Saison braucht dein Pferd vielleicht eine Pause, Regeneration oder wird bewusst eine Zeit lang nur leicht gearbeitet. Das ist sinnvoll und wichtig. Aber das bedeutet nicht, dass auch deine eigene Entwicklung für Wochen stillstehen muss.
Mit meiner Drehbuch-Technik, einem zentralen Bestandteil meines Reitsport Mentalist Systems®, kannst du beispielsweise Bewegungsabläufe, Timing, Fokus, Körpergefühl und deine Reaktionen auf bestimmte Situationen sehr konkret mental vorbereiten.
Dabei geht es nicht darum, sich einfach einen schönen oder perfekten Ritt vorzustellen. Ein gutes mentales Drehbuch ist deutlich präziser: Was möchtest du an welcher Stelle tun? Wo liegt dein Fokus? Wie soll sich ein Bewegungsablauf anfühlen? Welche Reaktion möchtest du automatisieren? Und was machst du, wenn etwas eben nicht optimal läuft?
So kannst du Reiten trainieren, ohne zusätzlich auf dem Pferd zu sitzen.
Genau darin liegt für mich eine der größten Chancen der ruhigeren Jahreszeit: Während dein Pferd körperlich regeneriert oder weniger intensiv gearbeitet wird, kannst du mental an deinem Reiten weiterarbeiten.
Du kannst erfolgreiche Abläufe bewahren, neue Lösungen vorbereiten, dein Timing und Körpergefühl trainieren und schwierige Situationen bereits mental durchspielen, bevor du sie wieder im Sattel umsetzt. Und du kannst durch richtiges Mentaltraining auch selbst optimal mental und körperlich regenerieren und dich wieder neu fokussieren.
Mentaltraining wird damit nicht zu einem Zusatz, den man irgendwann „auch noch“ macht.
Es wird selbst zu einem Teil deines Reittrainings und deiner Reitperformance.
Und genau deshalb kann aus Herbst und Winter viel mehr werden als eine Turnierpause: eine Phase, in der du die Voraussetzungen dafür schaffst, im Frühjahr nicht erst wieder bei deinem alten Stand anzukommen, sondern mit einem echten Vorsprung einzusteigen.
Analysieren. Anpassen. Angreifen.
Das ist für mich die bessere Alternative zu „Aufhören. Abhaken. Auslaufen lassen.“
Analysiere, was in dieser Saison funktioniert hat und was nicht. Finde heraus, welche Erfolgsfaktoren du unbedingt bewahren möchtest und wo immer wieder dieselben Muster auftauchen. Passe anschließend genau die Dinge an, die dich tatsächlich weiterbringen – statt wahllos noch mehr zu trainieren oder die nächste Mentaltechnik auszuprobieren.
Und dann nutze Herbst und Winter.
Nicht, um im Frühjahr irgendwann wieder dort anzukommen, wo du diese Saison aufgehört hast.
Sondern um weiter vorne einzusteigen.
Dein Pferd darf im Herbst und Winter durchaus einen Gang zurückschalten. Deine eigene Entwicklung muss deshalb noch lange nicht stehen bleiben.
Dein erster Start im Frühjahr sollte kein „Warmlaufen“ sein
Stell dir vor, im Frühjahr kommt die erste Nennung – aber diesmal fühlt es sich anders an.
Du hast deine Saison nicht einfach abgehakt, sondern verstanden, was dich stark macht und was dich noch Leistung kostet. Du kennst deine persönlichen Erfolgsfaktoren, hast deine mentalen Strategien weiterentwickelt und gute Abläufe nicht nur körperlich, sondern auch mental gefestigt.
Dann müssen die ersten Turniere nicht dafür da sein, dich wieder an Turnier, Druck und Prüfungsatmosphäre zu gewöhnen.
Deine neue Saison beginnt nicht dort, wo die alte aufgehört hat. Du startest mit einem Vorsprung.
Genau das meine ich mit mentalem Performance-Training.
Dein Vorsprung fürs Frühjahr beginnt jetzt
Für Reiterinnen und Reiter, die ihre Saison jetzt bewusst analysieren, Herbst und Winter gezielt nutzen und im Frühjahr mit einem echten Vorsprung in die neue Saison starten wollen, halte ich aktuell einige wenige Plätze für ein kostenfreies Strategiegespräch frei.
Dabei geht es nicht darum, dir pauschal irgendeine Mentaltechnik zu empfehlen. Wir schauen auf deine konkrete Situation: Was funktioniert bereits richtig gut? Wo verschenkst du noch Leistung? Welche Themen möchtest du nicht einfach mit in die nächste Saison nehmen? Und welches Puzzlestück könnte für dich und dein Pferd den entscheidenden Unterschied machen?
👉 Hier erfährst du mehr über das kostenfreie Strategiegespräch:
https://dunja-lang-mentalcoaching.de/strategie/
Du möchtest sehen, wie ich konkret arbeite?
In meiner aktuellen Live Case Study mit einer S***-Dressurreiterin** gebe ich einen ungewöhnlich offenen Einblick in meine Arbeit mit dem Reitsport Mentalist System®.
Du siehst dort unter anderem, wie Sporthypnose, meine Drehbuch-Technik und individuell ausgewählte mentale Strategien in einem konkreten Coaching zusammenwirken – inklusive eines echten Turnierwochenendes. Und für die Mentaltechnik ist es egal ob Dressur, Springen oder andere Disziplinen, die Logik bleibt dieselbe.
👉 Direkt zur Live Case Study:
https://dunja-lang-mentalcoaching.de/strategie/#case-study-jessica
Aufhören. Abhaken. Auslaufen lassen?
Oder lieber:
Analysieren. Anpassen. Angreifen.
Dein Vorsprung fürs Frühjahr beginnt jetzt.
Kontakt oder Fragen? Du willst wissen, wie ich Dir weiterhelfen kann?
Schreibe mir hier HIER dein Anliegen per Mail!
